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Die Geschichte des MSC Unteröwisheim Zu weit möchten wir eigentlich nicht ausschweifen, sonst wird aus der Vereinsgeschichte am Ende noch die unendliche Geschichte. Eigentlich sind wir bestrebt, uns auf´s Wesentliche zu konzentrieren. Sorry, wenn nicht auf alles so genau eingegegangen wird, wie es sich vielleicht manche Insider wünschen - aber manches Vergangene sollte man eben ruhen lassen... Hier ein chronologischer Abriss: 1968 Gründung des "GSCU" GeländeSportClub Unteröwisheim durch ein paar motorsportbegeisterte junge Leute im Gasthaus zur Rose in Unteröwisheim. Ein Trainingsgelände in der Nähe der heutigen Kläranlage ist schnell gefunden. Mit alten Motorrädern, mit bescheidenen Mitteln einigermaßen geländetauglich hergerichtet, wurden die ersten Fahrversuche unternommen. 1969 Der GSCU wird in MSC umbenannt und als ordentlicher Verein im Registergericht Bruchsal eingetragen. In den darauf folgenden Jahren folgen einige kleinere Motorsportveranstaltungen auf dem MSC-Gelände. Fahrer wie Edgar Kindsvogel und Karl-Heinz Laber unternehmen hier ihre ersten Gehversuche. Zur Finanzierung des Vereinshaushaltes veranstaltete der MSC damals mehrere Tanzveranstaltungen in der Unteröwisheimer Sporthalle mit einer Band aus der Region, die damals am Anfang einer beispiellosen Karriere stand, und heute weit über die Grenzen Deutschlands bekannt ist, den "Flippers". Die Vertragsverhandlungen wurden damals bei Dosenwurst und eigenem Wein in der Küche des Gasthauses zur Rose geführt. Durch interne Quereleien kam nach ein paar Jahren das Vereinsleben zum Erliegen, und der MSC Unteröwisheim fiel in einen Dornröschenschlaf. 1979 Wieder sind es ein paar motorsportbegeisterte junge Menschen, die in Unteröwisheim auf dem Motorsportsektor "etwas bewegen" wollen. Man erinnert sich an den MSC, schart noch einige Gleichgesinnte um sich, und bereits im Sommer 79 findet eine Versammlung der alten Mitglieder statt, in deren Verlauf die "neuen" in den Verein aufgenommen werden, um ihre Ideen zu verwirklichen. Auch heute noch herzlichen Dank an alle "alten Mitglieder", die es sich nicht nehmen ließen, uns in der Folgezeit zu unterstützen. Ein ca. zwei Hektar großes brachliegendes Gelände im Gewann "Langentalberg" kann von verschiedenen Grundstückseigentümern gepachtet werden. Das Gelände wird innerhalb kurzer Zeit von den Mitgliedern hergerichtet und eine Moto-Cross-Bahn gebaut. In der Folgezeit werden verschiedene Moto-Cross-Veranstaltungen durchgeführt, doch bald schon treten Schwierigkeiten auf. Für die Einen sind die Motorräder zu laut, für die Anderen sind wir einfach Umweltverschmutzer. Irgendwann kommt dann das "Aus" - das Unteröwisheimer Motorsportgelände muss laut Beschluss des Umweltschutzamtes Karlsruhe wieder zurückgebaut werden. In dieser Zeit ist der Verein einer harten Zerreißprobe ausgesetzt. Die Meinungen unter den Mitgliedern über die Zukunft des Vereinsgeländes und die Durchführung verschiedener Aktivitäten driften auseinander, die Gemüter erhitzen sich, ein Teil der Mitglieder verlässt den Verein. Um den Rückbau zu finanzieren, wird vom Verein die "Motortechnika", eine Motorrad- und Autoausstellung, ins Leben gerufen, die mehrere Jahre mit großem Erfolg in und um die Unteröwisheimer Sporthalle veranstaltet wird. ab 1987 Als das Gelände dann zurückgebaut ist, brechen dem Verein die aktiven Fahrer weg. Mit Willi Schenkel, Roland Hummel und Uli Müller verlagert sich der Motorsport auf die deutschen Rennstrecken, da diese beim "Deutschen- Motorrad- Rallyepokal" als Lizenzfahrer für den MSC Unteröwisheim an den Start gehen. 1991 Ein absolut schwarzes Jahr für den Verein. Zuerst verunglückt im September der 19jährige Thomas Hummel mit seinem Motorrad tödlich, und keine sechs Wochen später stirbt sein Vater und unser aktiver Lizenzfahrer Roland Hummel im Alter von 39 Jahren ebenfalls bei einem Motorradunfall durch einen anderen unachtsamen Verkehrsteilnehmer. Ein schmerzlicher Verlust für alle, die die beiden gekannt hatten. 1992 Willi und Uli, die beiden anderen Lizenzfahrer verabschieden sich vom "Deutschen- Motorrad- Rallyepokal", bleiben dem Verein jedoch als treue Mitglieder erhalten, und wenden sich anderen motorsportlichen Aufgaben zu. ab 2001 Die Vorstandschaft wechselt, eine neue Vorstandschaft mit neuen Ideen versucht umzusetzen, was noch machbar ist. Die Aktivitäten verlagern sich hauptsächlich aufs Mountainbike fahren. Motorsportliche Aktivitäten werden in begrenztem Maße durchgeführt. Jedoch scheinen die Mitglieder endlich begriffen zu haben, dass es notwendig ist, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um den MSC Unteröwisheim, der doch einigen von uns so vieles abverlangt hat, am Leben zu erhalten. Vielleicht liegt´s auch daran, dass die Heißsporne von einst inzwischen zu verantwortungsvollen Familienvätern herangereift sind. (Na ja, die meisten jedenfalls *lach*.)
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